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SPENDENSTATTSCHENKEN
 
 
DER JAHRESRÜCKBLICK 2007

(Diesen Bericht könnt Ihr auch vollständig in der 4. Ausgabe des Klostertaler Magazins lesen!)

Auch im siebten Jahr des Bestehens konnte die Aktion „Spenden statt schenken“ immer wieder von sich Reden machen. Auf der einen Seite scheinen Spendenfreude und Kreativität der Fanclubs, was das Aufbringen von Spendengeldern angeht, keine Grenzen zu kennen, auf der anderen Seite gibt es -verständlicherweise - eine nicht kleiner werdende Zahl an hilfsbedürftigen, unterstützungswürdigen Organisationen.

So ist es an der Zeit, in dieser Ausgabe einen kleinen Jahresrückblick über diverse Spendenaktionen einerseits und die Verwendung der Spendengelder andererseits zu veröffentlichen. Schließlich soll ja auch für jedermann nachvollziehbar sein, dass jeder gespendete Euro, jeder Cent an ausgesuchte, spendenwürdige Empfänger weitergeleitet wurde.

Wie bereits erwähnt, läßt selbst nach sieben Jahren weder die Spendenfreudigkeit der Fans und Fanclubs nach, noch fehlt es an kreativen Ideen und Engagement, wenn es darum geht, das Konto der Aktion „Spenden statt schenken“ aufzubessern. Nicht zuletzt deshalb ist es unmöglich, an dieser Stelle über jede einzelne Spende zu berichten. In jedem Fall aber gelten Dank und Anerkennung der Klostertaler jedem einzelnen Spender, jeder Spende, sei diese auch noch so klein.

Die „Hüttenberger-Maderln“ rund um Siggi Biermann, die einigen unserer LeserInnen nicht zuletzt von den Vortagen der letzten Alpenpartys bekannt sein dürften, besinnen sich immer wieder auf die Aktion „Spenden statt schenken“. Bei so manchem Auftritt der drei feschen Musikerinnen in ihrem typischen Outfit informieren sie ihr Publikum über die Klostertaler-Aktion und bitten gleichzeitig um eine kleine Spende. Im Sommer dieses Jahres konnten Markus Wolfahrt und seine Kollegen 500 Euro von den Hüttenbergern entgegennehmen.  

Am 21. September reisten Maria und Hans Stiegler gleich mit 30 Mitgliedern des Fanclub Steiermark zum Konzert der Klostertaler im Niederösterreichischen Reisenberg an. Nicht nur, weil dieses Gastspiel ihrer Lieblinge das letzte dieses Jahres in Österreich war und auch nicht ausschließlich, weil die steirischen Freunde mal wieder Lust auf eine echte Klostertaler-Party hatten. Nein, die große Gesellschaft war auch damit zu erklären, dass die Steirer auch etwas „abzugeben“hatten. Anläßlich Markus‘ herannahendem Geburtstag überreichten sie einen Scheck in Höhe von 570 Euro zugunsten der Aktion „Spenden statt schenken“. Und erst danach erlebten die Mitglieder des engagierten Fanclubs ein tolles Klostertaler Konzert.

 

Auch die Freunde vom Fanclub „Schwaben-Express“ nahmen Markus‘ Geburtstag zum Anlass, das Spendenkonto etwas aufzufüllen. Beim Konzert in Empfingen überreichten sie Markus den aus 114 Euro selbst gebastelten „Schwaben-Express“. Vernünftigerweise waren daran nur die Räder (14 x 1 Euro) aus echtem Geld. Die restlichen einhundert Euro wechselten „unverbaut“ den Besitzer.

Allerdings waren die Freunde aus Schwaben das ganze Jahr über - wie auch schon die Jahre davor - fleißig zugunsten der Aktion „Spenden statt schenken“ unterwegs. Ob mit Selbstgebasteltem beim Weihnachtsmarkt oder mit Kaffee und Kuchen bei jedem möglichen Anlass, die Schwaben ließen keine Möglichkeit aus, Spendengelder zusammenzutragen und konnten so kürzlich stolze eintausend Euro auf das Konto der Klostertaler Spendenaktion überweisen.

 

Der Fanclub Aschaffenburg-Miltenberg war es, der seinerzeit die Idee mit einer eigenen „Klostertaler Rose“ aufgegriffen und umgesetzt hat. Ein Projekt, mit dem die Aschaffenburger schon beachtliche Spendenbeiträge aufgebracht haben. Darüber hinaus engagieren sich die Mitglieder des Fanclubs am „Rosenhof“ der Familie Schultheis immer öfter und professioneller mit einer Art „kleiner Cafeteria“ und bewirten die zahlreichen Besucher des „Rosenhofs“ mit selbstgemachten leckeren Kuchen und Kaffee (von der inzwischen eigens dafür angeschafften Espressomaschine). Dank ihres unermüdlichen Einsatzes konnten die Mitglieder am 17.11. in Alzenau wiederum einen Scheck über stolze 1000 Euro übergeben.

Wechseln wir damit nun zu jenen, denen die Klostertaler mit den Spendengeldern der Aktion „Spenden statt schenken“ in diesem Jahr eine Unterstützung zukommen lassen konnten.

In der kleinen Ortschaft Kork, ziemlich genau zwischen Straßburg und Offenburg gelegen, hat sich die „Diakonie Kork“, ein Sozialunternehmen, das in Epilepsiekliniken, Wohnangeboten, einer Schule für Körperbehinderte und einer Werkstatt für epilepsiekranke Menschen oder für Menschen mit Behinderungen Therapie, Förderung, Begleitung und Pflege bietet, niedergelassen. Dazu gehören unter anderem das „Epilepsiezentrum Kork“, die „Oberlin-Schule“, der „Wohnverbund Kork“ sowie die „Hanauerland Werkstätten“ die an drei Standorten mehr als 420 derart beinträchtiger Menschen beschäftigt und betreut.  

Bereits zum 27. Mal veranstaltete die Diakonie vom 21. bis 27. Juli dieses Jahres die sogenannte „Ringwanderung“ an der insgesamt 41 SchülerInnen der „Oberlin-Schule“ und Bewohner des „Wohnverbundes Kork“ teilnahmen. Dieser außergewöhnliche Marsch über beachtliche 80 Kilometer mit Übernachtung in Jugendherbergen an der Strecke ist für die teilnehmenden behinderten Mitmenschen jedes Jahr eine große Herausforderung, eine Möglichkeit, sich an die körperlichen Leistungsgrenzen heranzuwagen, wie dies im täglichen Leben nie möglich wäre. Jedenfalls freuen sich schon alle auf die 28. Ausgabe der Ringwanderung, die unbedingt erhalten werden soll.

Kurt Sauer, Leiter des Fanclub Bühlertal, der die Klostertaler vor einiger Zeit auf die „Diakonie Kork“ und deren Arbeit aufmerksam machte, nahm am 20. Oktober vor dem Konzert in Appenweier einen Scheck zugunsten der Diakonie über 2.000 Euro in Empfang. Verbunden mit den besten Wünschen der Klostertaler für die engagierte Arbeit der Verantwortlichen und die betreuten Menschen reichte Kurt Sauer die Spende weiter.

Der Verein „Happy Kids“ hilft Kindern, denen Gewalt angetan wurde und engagiert sich auch in der Präventation. „Happy Kids“ ist österreichweit tätig und wird ausschließlich ehrenamtlich geführt. Dank engagierter HelferInnen können immer wieder tolle Aktivitäten mit den Kindern unternommen werden.

Was dem Verein dringend fehlt, ist ein Bus, der als mobile Anlaufstelle für die Kids eingesetzt werden kann und der auch dann und wann für gemeinsame Ausflüge zur Verfügung stehen könnte. Neben zahlreichen anderen Veranstaltungen wird es dazu im Frühjahr 2008 ein „Benefiz für Happy Kids“ in Voarlberg geben, zu dem die Organisatoren möglichst viele Vorarlberger Künstler einladen wollen. Wenn terminlich möglich, werden die Klostertaler sicher auch dabei sein. Für die gewiss schwierigen und sehr verantwortungsvollen Aufgaben des Vereins haben die Klostertaler bereits jetzt einen Betrag von 2.000 Euro zugunsten „Happy Kids“ vom Spendenkonto überwiesen.
   

„Unsere Zukunft sind die Kinder. Manche von ihnen brauchen unsere Hilfe. Gewalt, Vernachlässigung, Missbrauch prägen ihren Alltag. Auch in Vorarlberg“. Diese Zeilen sind auf der Website von „Netz für Kinder“ ganz zu vorderst zu lesen. Auch den Satz „Manche Kinder sind wie alleingelassene Kücken.“ kann man da lesen. Wohl deshalb ziert auch ein kleines gelbes Kücken das Logo des Fördervereins „Netz für Kinder“.

Ziel des Vereins ist es, durch verschiedenste Aktionen und Aktivitäten Gelder aufzutreiben um damit wiederum benachteiligte Vorarlberger Kinder in schwierigen Lebenssituationen betreuen und unterstützen zu können. Die „Kleinheit“ der Organisasation verlangt dabei nach eher unkonventionellen Mitteln. So wurde beispielsweise der Gardarobendienst im Feldkircher „Montforthaus“ übernommen. Ehrenamtliche Mitarbeiter leisten dort nun bei jeder Veranstaltung Dienst und bessern damit die finanziellen Mittel für verschiedenste Projekte des Vereins auf. „Natürlich sind wir auch auf Spenden angewiesen“, meint Vorarlbergs „First Lady“,Ilga Sausgruber, die sich selbst seit vielen Jahren für das „Netz für Kinder“ einsetzt. „Wir freuen uns deshalb sehr, dass die Klostertaler und ihre Fans im Rahmen ihrer dankenswerten Aktion auf das „Netz für Kinder“ aufmerksam geworden sind und unsere Arbeit unterstützen wollen.

Vielen herzlichen Dank in Namen unserer Kinder und weiterhin viel Erfolg für die Klostertaler“, bedankt sich Frau Sausgruber, als Markus Wolfahrt sie telefonisch über eine Spende an den Verein in Höhe von 2000 Euro informiert. „Kinder sind tatsächlich unsere Zukunft. Ihnen muss unsere ganze Aufmerksamkeit und Unterstützung zuteil werden“, argumentiert Markus diese Spende. „Und es ist doch so, dass wir überall auf benachteiligte, missbrauchte, vernachlässigte Kinder stoßen. Eben auch hier bei uns in Vorarlberg. Da ist es schön, wenn wir mit 'Spenden statt schenken‘ auch wieder einmal in unserer Heimat helfen können. In diesem Sinne einmal mehr ein ehrliches Vergelt es Gott an alle, die uns dabei unterstützen“.


Fanclubs gratulieren mit 1.350 Euro-Scheck

Zum großen Jubiläums-Open Air 2006 am 12. August sind praktisch alle Fanclubs der Klostertaler mit mehr oder weniger starken Abordnungen vertreten gewesen. Aus Anlass des Jubiläums sammelten sie schon im Vorfeld unter den Clubmitgliedern. Der Leiterin des Kinderfanclub kam dann die Aufgabe und Ehre zuteil, beim Live-Konzert der Klostertaler im Namen aller anwesenden Fanclubs einen Scheck über 1.350 Euro zugunsten "Spenden statt schenken" zu übergeben.


Im Zeichen der Rose

Alle zwei Jahre findet in Bad-Nauheim-Steinfurth das Rosenfest statt. Ein Highlight dabei ist der "Rosenkorso", zu dem bis zu 50.000 Besucher anreisen. Nach 2004 war die "Klostertaler Power"-Rose auch in diesem Jahr wieder mit dabei. Gaby Zengel und die Mitglieder des Fanclub Aschaffenburg-Miltenberg waren dabei einmal mehr für die Aktion "Spenden statt schenken" unterwegs. Einen ausführlichen Bericht darüber gibt es voraussichtlich im Magazin 4/2006. Soviel sei aber schon jetzt gesagt: Noch ohne endgültige Abrechnung konnten bereits 2000 Euro auf das Spendenkonto überwiesen werden.


Benefiz-Konzert in Oberwesel

Das Benefiz-Konzert am 26. Mai in Oberwesel kann rückblickend überaus erfolgreich bilanzieren. Der Veranstalter, die Loreley-Kliniken in Oberwesel unter dem kaufmännischen Leiter, Direktor Friedel Brenner, konnten insgesamt einen Reinerlös in Höhe von 5000 Euro zugunsten der guten Sache bereitstellen. Die Klostertaler, die mit einem großartigen Konzert zu diesem Erfolg beitrugen, legten ihrerseits im Namen ihrer Fanclubs noch 1000 Euro aus dem Topf der Aktion "Spenden statt schenken" hinzu, sodass der "Förderverein Krankenhaus und Seniorenzentrum Oberwesel e.V." und die "Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung" jeweils 3000 Euro erhielten.